Wohin bloß mit dem ganzen Papiermüll?

Bereits vor dem Lockdown haben wir das Ein oder Andere im Internet bestellt. Per Mausklick wird die georderte Ware sicher in einem Paket verpackt und zu uns nach Hause geliefert. Nachdem das Päckchen ausgepackt ist, zerkleinert man den Karton und platziert ihn in der blauen Tonne. Alles überhaupt kein Problem, schließlich ist die Mülltonne ausreichend groß und wird einmal im Monat geleert.

Seitdem die Geschäfte im Dezember jedoch schließen mussten und viele Kelkheimerinnen und Kelkheimer in das Home-Office wechselten, quellen plötzlich die Papiertonnen über. Da die Menschen nur noch die Möglichkeit haben Ihre Kleider, Schuhe und sonstigen wichtigen Utensilien online abzuwickeln, bestellen wir alle fleißig in den vielen Online-Shops und die Pakete, Päckchen und Briefe werden zu uns nach Hause gebracht. Hinzu kommt der ohnehin anfallende Papierabfall aus unserem Alltag. All unsere Mühen die leeren Verpackungen, Schachteln, Kartons und sonstiges Papier noch so sehr zu zerkleinern, helfen nicht weiter. Die Tonne hat nun einmal ein begrenztes Volumen und irgendwann ist auch die größte Tonne voll. Nur wohin mit dem restlichen Papier, wenn bereits kurz nach der letzten Leerung die Kapazitäten der Mülltonne bis auf den letzten Zentimeter ausgereizt sind?

Mit dieser Frage wendet sich der Vorsitzende der Kelkheimer FDP, Patrick Falk, an unsere Stadtverwaltung und liefert auch direkt einen Lösungsvorschlag. Er regt an, dass die Stadt Kelkheim vorübergehend für zusätzliche Leerungen der Papiertonne sorgt. Ideal wäre es den bisherigen 4-wöchigen Turnus auf eine 2-wöchigen Rhythmus zu erhöhen. Die Kelkheimerinnen und Kelkheimer könnten dann im Amtsblatt oder online entsprechend darüber informiert werden und sich darauf einstellen. Damit wäre gewährleistet, dass die blauen Tonnen nicht mehr überquellen und wir alle wären sehr dankbar darüber, von unserem Papiermüll befreit zu sein.

Insbesondere in diesen Pandemie-Zeiten müssen wir schließlich flexibel auf entstehende Probleme reagieren und kurzfristig für Lösungen sorgen.


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